Glossar
Affiliate — Mechanismus, bei dem der Creator mit einem persönlichen Rabattcode promotet und Provision auf attribuierte Verkäufe erhält (Webhook aus dem Shop oder CSV-Import, idempotent).
Clipping — Kurzform-Clips aus Langform-Material einer Brand (Podcast, Vlog, Keynote), gepostet auf den Accounts der Creator, bezahlt pro 1.000 verifizierte Views.
CPM (effektiv) — Kosten pro 1.000 Views, aus echten Zahlungen und verifizierten Views berechnet — nicht aus Media-Plan-Versprechen. Auf AdLicens live im Brand-Report sichtbar.
DAC7 — EU-Richtlinie (in Deutschland: PStTG), nach der Plattformen die Einnahmen ihrer Verkäufer/Creator jährlich an die Steuerbehörden melden. AdLicens erhebt die Daten beim Onboarding und meldet automatisch; Creator erhalten ein Jahresdokument.
Escrow (Treuhandkonto) — das Kampagnenbudget liegt beim Zahlungsdienstleister, bevor die Kampagne aktiv wird. Es berührt nie die Konten der Plattform; Auszahlungen an Creator kommen daraus, nicht verbrauchter Rest geht an die Brand zurück.
Flag / Review-Queue — automatische Markierung eines Clips mit verdächtiger Wachstumskurve (Spike ohne Engagement, unmögliche Geschwindigkeit, View-Schwund). Ein Mensch entscheidet, mit schriftlicher Begründung; automatisch wird nie abgelehnt und nie bezahlt.
Hold — Prüffenster (7–14 Tage) nach dem Tracking: Korrigiert die Social-Plattform ihre Zahlen (Bot-Purge), wird das vor der Zahlung erfasst, nicht danach.
Lizenz A / Lizenz B — die Rechtekette: Lizenz A gibt dem Creator das Recht, das Quellmaterial der Brand für Kampagnen-Lieferungen zu nutzen; Lizenz B gibt der Brand definierte Nutzungsrechte am gelieferten Clip (Standard: 12 Monate, eigene Kanäle, kein Paid Media — außer Whitelisting).
OAuth-Verbindung — der Creator verbindet den Posting-Account über den offiziellen Login der Social-Plattform. Nur so akzeptiert AdLicens Einreichungen: Eigentum ist nachgewiesen, Zahlen kommen aus der offiziellen API.
Tracking-Fenster — der Zeitraum (typisch 30 Tage), in dem Views für die Bezahlung zählen. Danach wird die finale Zahl eingefroren.
UGC (User-Generated Content) — vom Creator von Grund auf produzierte Assets, geliefert mit schriftlicher Nutzungslizenz; bezahlt pro abgenommenes Asset.
Werbekennzeichnung (Disclosure) — die gesetzlich vorgeschriebene Markierung werblicher Inhalte: „Werbung"/„Anzeige" in Deutschland, „publicitate" in Rumänien, „collaboration commerciale" in Frankreich. AdLicens zeigt den korrekten Wortlaut pro Kampagne an.
Whitelisting — die Brand schaltet Ads über den Account des Creators, auf Basis einer schriftlichen Lizenz mit ausdrücklich erlaubtem Paid Media, gegen eine feste Lizenzgebühr.