Werbekennzeichnung in der EU: ein Wort, das dich schützt
Überall in der EU gilt: Bezahlter Content muss als solcher erkennbar sein — ab der ersten Sekunde, für die gesamte Dauer. Die Rechtsgrundlagen unterscheiden sich pro Land, das Prinzip nicht. AdLicens zeigt in jeder Kampagne den korrekten Wortlaut der jeweiligen Jurisdiktion an; hier ist der Überblick.
Welche Kennzeichnung gilt in Deutschland?
In Deutschland gilt in der Praxis: „Werbung" oder „Anzeige", deutlich sichtbar am Anfang des Videos bzw. am Beitragsanfang — nicht versteckt in Hashtag-Wolken. Grundlage sind UWG und Medienstaatsvertrag: kommerzielle Kommunikation muss klar erkennbar sein. Plattform-Tools (z. B. „Bezahlte Partnerschaft") ergänzen, ersetzen aber die klare Kennzeichnung nicht in jedem Fall.
Welche Kennzeichnung gilt in Rumänien?
In Rumänien braucht werblicher Content die Kennzeichnung „publicitate", sichtbar von Beginn an. Für Gewinnspiele gilt zusätzlich: Als Geschicklichkeitswettbewerbe zulässig, Glücksspiel ist streng reguliert (OG 99/2000).
Welche Kennzeichnung gilt in Frankreich?
In Frankreich verlangt das Influencer-Gesetz von 2023 (Loi n° 2023-451) — das strengste der EU — die Pflichtangabe „collaboration commerciale" während der gesamten Dauer des werblichen Inhalts, plus einen schriftlichen Vertrag zwischen Brand und Creator ab geringen Schwellen. AdLicens generiert diesen Vertrag automatisch bei jeder Teilnahme an FR-Kampagnen.
Warum ist das auf AdLicens Regel und nicht Empfehlung?
Fehlende Kennzeichnung ist der häufigste Ablehnungsgrund — und ein reales Bußgeldrisiko für beide Seiten. Deshalb: Der geforderte Wortlaut steht in jeder Kampagne, das Pre-Screening erinnert daran, und die Reviewer prüfen die Sichtbarkeit ab Sekunde eins.
Was ändert sich ab August 2026 mit dem AI Act (Art. 50)?
Ab August 2026 müssen synthetische oder KI-manipulierte Inhalte zusätzlich als solche gekennzeichnet werden. AdLicens führt das native Label bereits — Kampagnen können es verpflichtend machen.
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