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Clipping: Bezahlung pro 1.000 verifizierte Views

Clipping ist der einfachste Vertrag im Creator-Marketing: Die Brand stellt Langform-Material (Podcast, Vlog, Keynote), Creator schneiden kurze Clips und posten sie auf eigenen Accounts, bezahlt wird pro 1.000 Views. Einfach — sofern die Zahlen echt und die Rechte geklärt sind. Genau die Teile, die sonst fehlen.

Wie die Bezahlung berechnet wird

Die Formel ist in jeder Kampagne öffentlich: verifizierte Views ÷ 1.000 × Rate. Eine Kampagne mit 2 €/1k und ein Clip mit 150.000 verifizierten Views = 300 €. Zwei Obergrenzen halten Budgets unter Kontrolle: das Cap pro Clip (begrenzt das Risiko eines einzelnen viralen Videos) und das Kampagnenbudget (unüberschreitbar — das Escrow ist die physische Grenze).

Was „verifizierte Views" heißt

Auf AdLicens zählt ein View nur, wenn:

  1. der Posting-Account per OAuth verbunden ist — der Clip gehört nachweislich dem einreichenden Creator;
  2. die Zahl aus der offiziellen API der Plattform kommt (YouTube Data API zum Start) — also bereits von der Social-Plattform selbst bot-gefiltert wurde;
  3. die Messreihe das Fraud-Scoring besteht — wir messen in Intervallen über das ganze Tracking-Fenster und analysieren die Kurve: Spikes ohne Engagement, unmögliche Geschwindigkeiten und View-Schwund stoppen die automatische Zahlung.

Nie Screenshots. Nie „ich hatte eine Million Views, vertrau mir".

Tracking-Fenster und Hold

Views zählen in einem festen Fenster (typisch 30 Tage ab Einreichung). Danach folgt ein Hold (7–14 Tage): Korrigiert die Plattform ihre Zahlen — nach Bot-Wellen häufig — wird die Korrektur vor der Zahlung erfasst, nicht danach.

Für Creator: Was einen guten Clip ausmacht

Der Hook in den ersten zwei Sekunden entscheidet. Schneide um EINE Aussage, nicht um eine Zusammenfassung. Untertitel sind Pflicht (der Großteil schaut stumm). Und die Kennzeichnung — „Werbung" ab der ersten Sekunde — ist nicht verhandelbar: fehlende Kennzeichnung ist der häufigste Ablehnungsgrund.

Für Brands: Rate und Budget setzen

Startet mit einer Rate von 1,50–2,50 €/1k und beobachtet den effektiven CPM im Report. Ein Cap pro Clip von 10–20 % des Budgets verhindert, dass ein einzelner viraler Clip alles aufbraucht. Nicht verbrauchtes Budget kommt zurück — zu hoch geplant ist billiger als zu niedrig.

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