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Aktualisiert

Clipping: Bezahlung pro 1.000 verifizierte Views

Was ist Clipping?

Clipping ist der einfachste Vertrag im Creator-Marketing: Die Brand stellt Langform-Material (Podcast, Vlog, Keynote), Creator schneiden kurze Clips und posten sie auf eigenen Accounts, bezahlt wird pro 1.000 Views. Einfach — sofern die Zahlen echt und die Rechte geklärt sind. Genau die Teile, die sonst fehlen.

Wie wird die Bezahlung berechnet?

Die Bezahlung folgt einer Formel, die in jeder Kampagne öffentlich ist: verifizierte Views ÷ 1.000 × Rate. Eine Kampagne mit 2 €/1k und ein Clip mit 150.000 verifizierten Views = 300 €. Zwei Obergrenzen halten Budgets unter Kontrolle: das Cap pro Clip (begrenzt das Risiko eines einzelnen viralen Videos) und das Kampagnenbudget (unüberschreitbar — das Escrow ist die physische Grenze).

Was heißt „verifizierte Views"?

„Verifizierte Views" sind Views, die alle drei Bedingungen unten erfüllen — auf AdLicens zählt ein View nur, wenn:

  1. der Posting-Account per OAuth verbunden ist — der Clip gehört nachweislich dem einreichenden Creator;
  2. die Zahl aus der offiziellen API der Plattform kommt (YouTube Data API zum Start) — also bereits von der Social-Plattform selbst bot-gefiltert wurde;
  3. die Messreihe das Fraud-Scoring besteht — wir messen in Intervallen über das ganze Tracking-Fenster und analysieren die Kurve: Spikes ohne Engagement, unmögliche Geschwindigkeiten und View-Einbrüche (die Plattform hat Fake-Views gelöscht) stoppen die automatische Zahlung.

Nie Screenshots. Nie „ich hatte eine Million Views, vertrau mir".

Wie funktionieren Tracking-Fenster und Hold?

Views zählen in einem festen Fenster (typisch 30 Tage ab Einreichung). Danach folgt ein Hold (7–14 Tage): Korrigiert die Plattform ihre Zahlen — nach Bot-Wellen häufig — wird die Korrektur vor der Zahlung erfasst, nicht danach. Versehentlich gezahltes Geld kommt nicht zurück; der Hold ist der Freund beider Seiten.

Für Brands: Wie setzt man eine gute Kampagne auf?

Eine gute Clipping-Kampagne besteht aus vier Zutaten:

  • Großzügiges Ausgangsmaterial: mindestens 30–60 Minuten Content, der viele verschiedene Blickwinkel bietet. Die Clips, die performen, sind selten die offensichtlichen.
  • Eine realistische Rate: 1–3 €/1k ist die übliche Spanne. Unter 1 € gewinnt ihr keine guten Creator; über 3 € zahlt ihr ohne Grund mehr als Paid Ads.
  • Klare Regeln im Brief: was erlaubt ist (Untertitel, Zooms, Memeifizierung) und was nicht (aus dem Kontext gerissene Schnitte, beleidigende Gegenüberstellungen). Die Regeln im Brief werden zu den Abnahmekriterien.
  • Pre-Approval, wenn eure Brand sensibel ist: Nichts geht live, ohne dass ihr es gesehen habt.

Für Creator: Wie verdient man konstant?

Konstanter Verdienst kommt aus wenigen Gewohnheiten:

  • Lies den Brief zweimal. Ablehnungen kommen fast immer von ignorierten Regeln, nicht von der Qualität.
  • Die ersten 2 Sekunden entscheiden alles — der Hook zählt mehr als der Schnitt.
  • Poste konsequent: Zehn ordentliche Clips schlagen statistisch einen perfekten Clip.
  • Füge die geforderte Kennzeichnung hinzu (sie steht vorformuliert in der Kampagne). Fehlt sie, ist das ein legitimer Ablehnungsgrund.

Was sind die häufigsten Fehler?

Brands: großes Budget + niedrige Rate (niemand macht mit), vager Brief (angefochtene Ablehnungen), kein Pre-Approval bei einer sensiblen Brand. Creator: gekaufte Views (permanenter Bann + Verfall — die Wachstumskurve verrät dich), Reposten fremder Clips (Duplikate werden erkannt), Einreichen von einem anderen als dem verbundenen Account (auf AdLicens technisch unmöglich).

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